Das EST in den Medien

Die Forschung des EST ist wiederkehrend Teil regionaler und nationaler medialer Berichterstattung. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Beiträge der letzten Jahre.

Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften (Print und online)

Datum Medium Titel
12.11.2010 VDI Nachrichten Zwei Loopings für weniger Kohlendioxidemissionen
03.11.2010 Frankfurter Rundschau Online Den Klimakiller einfangen Link
04.11.2010 Frankfurter Rundschau Dem Klimakiller auf der Spur Link
04.11.2010 Darmstädter Echo Zwei Reaktoren auf der Lichtwiese
04.11.2010 Echo Online Treibhausgas-Forschung auf der Lichtwiese
30.11.2010 Frankfurter Allgemeine Zeitung Kalkstein hilft im Kampf gegen Kohlenstoffdioxid
2011 BWK – Das Energie-Fachmagazin
(Band 63, Ausgabe 3)
CO₂-Abscheidung – Effizienzeinbußen mindestens halbiert
02.2011 LUX – Intelligente Energie
(Beilage Süddeutsche Zeitung)
Neuer Ansatz bei CCS
04.04.2011 Spiegel Online Schmuddelkind mit Waschzwang Link
13.09.2014 Darmstädter Echo Schritt zum sauberen Kraftwerk
20.03.2019 hoch3 FORSCHEN
(01/2019)
Upgrade für den Klimaschutz Link
04.2019 BMWI Broschüre
(04/2019)
Verbrannter Müll als Stromspeicher
01.06.2019 Darmstädter Echo Neue Wege der Müllverbrennung

Pressemeldungen der TU Darmstadt

Datum Titel
03.11.2010 Auf dem Weg zum CO₂-freien Kraftwerk Link
27.11.2012 Meilenstein auf dem Weg zum CO₂-freien Kraftwerk Link
28.05.2013 Oxyfuel: Sauerstoff ersetzt Luft Link

Fernsehbeiträge

Fernsehbeitrag zur CO₂-Abscheidung

hr, hessenschau, 10.01.2015

Die durch den Menschen verursachten CO₂-Emissionen haben einen wesentlichen Beitrag am Klimawandel. Eine Möglichkeit zur Reduktion dieser besteht in der Abscheidung des CO₂ aus Kraftwerks- und Industrieprozessen und der anschließenden langfristigen Speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS). Solche Verfahren werden seit mehreren Jahren am Fachgebiet Energiesysteme und Energietechnik untersucht und optimiert. Experimentelle Betrachtungen erfolgen u.a. in der im Jahr 2010 in Betrieb genommenen 1 MWₜₕ-Pilotanlage, in welcher die verschiedenen Verfahren in umfangreichen Versuchskampagnen im semiindustriellen Maßstab getestet werden. Das im Beitrag vorgestellte Verfahren Carbonate Looping zeichnet sich durch seinen geringen spezifischen Energieaufwand zur Abscheidung sowie die Nachrüstbarkeit an bestehende Anlagen, wie etwa konventionellen Kraftwerken, aus. Neben einer reinen Reduktion der CO₂-Emissionen sind bei einer Kopplung des Verfahrens mit einer Biomasse- bzw. Abfallverbrennung auch negative CO₂-Emissionen erreichbar.

Fernsehbeitrag zur Methanolsynthese

Sat.1, 17:30 Sat.1, 06.05.2019

Neben dem Ansatz der Speicherung (CCS) besteht die Möglichkeit das in Kraftwerks- und industriellen Prozessen abgeschiedene CO₂ zu nutzen (Carbon Capture and Utilization, CCU) und somit fossile Energieträger in anderen Prozessen zu substituieren. Hierzu wird das CO₂ zunächst mit H₂ zu Methanol umgewandelt, welches ein wichtiges Basisprodukt der chemischen Industrie darstellt. In folgenden Prozessschritten werden hieraus andere Chemikalien oder Kraftstoffe synthetisiert. Besonders interessant ist ein solches Verfahren in Anbetracht der Zunahme des Anteils fluktuierender, erneuerbarer Energien an der elektrischen Leistungsbereitstellung. Bei einer hohen Einspeisung dieser kann der z.B in Müllkraftwerken (MKW) produzierte Strom, welcher nicht am Markt abgesetzt werden kann, zur Wasserstoffherstellung mittels Elektrolyse genutzt werden. Somit wird ein fortwährender Volllastbetrieb und damit einhergehend ein stetig hoher Wirkungsgrad der MKW ermöglicht. Aufgrund des hohen Anteils an Stoffen biogenen Urpsrungs in Abfällen trägt ein solches Verfahren auch unmittelbar zur Dekarbonisierung der chemischen Industrie bei.