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Technische Universität Darmstadt
Fachbereich Maschinenbau

Institut Energiesysteme und Energietechnik
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EU-RFCS - ECLAIR

 

ECLAIR - Emission Free Chemical Looping Coal Combustion Process

Projektpartner: CSIC, Alstom, Air liquide, Vattenfall, SINTEF, Chalmers University

Diese Technologie stellt ein innovatives Verfahren für fossil befeuerte Kraftwerke dar. Ihr zu Grunde liegt eine zweistufige, flammenlose Verbrennung des Brennstoffes. Statt der konventionellen Brennkammer werden hier zwei gekoppelte Wirbelschichtreaktoren verwendet, zwischen denen ein Stoffkreislauf eines Sauerstoffträgers besteht. Dieser Sauerstoffträger, üblicherweise ein Metalloxid (MexOy-1), wird im ersten Reaktor (Luftreaktor) mit Luft zu reinem Metalloxid MexOy oxidiert und danach in den zweiten Reaktor überführt. In diesem sogenannten Brennstoffreaktor erfolgt dann bei einer Temperatur von 900 bis 1000°C die Oxidation des Brennstoffes (Kohle oder Erdgas) mit reinem Sauerstoff. Dieser wird dem Metalloxid entnommen, das dabei reduziert wird. Als Produkte der Reaktion erhält man lediglich CO2 und Wasser; Schadstoffe wie NOx entstehen aufgrund der niedrigen Temperatur und des fehlenden Stickstoffes nicht. Das entstehende Rauchgas kann direkt getrocknet und für den Transport verflüssigt werden.

Das reduzierte Metalloxid wird zurück zum ersten Reaktor geleitet und kann dort erneut oxidiert werden. Das nach der Kondensierung des Wassers reine CO2 kann direkt zur Verdichtung geschickt und gespeichert werden.
  • Wirkungsgradverlust ~1%
  • Für Anlagenneubauten
  • Geeignet zur H2-Erzeugung
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juni 2011 um 23:10 Uhr